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Mitteilungen / Veröffentlichungen

Marktanreizprogramm wird auch im Jahr 2012 fortgesetzt

Folgendes wird gefördert:

Anlagen in Bestandsbauten (Gebäude, für die vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde und welches bereits über ein Heizungssystem verfügte)

Die Errichtung und Erweiterung von

  • Solarkollektoranlagen bis 40 Bruttokollektorfläche
  • Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 Bruttokollektorfläche auf Ein- und - Zweifamilienhäusern mit hohen Pufferspeichervolumina
  • automatisch beschickten Biomasseanlagen
  • besonders emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln
  • effizienten Wärmepumpen
  • die Vornahme von Visualisierungsmaßnahmen

Die Investitionszuschüsse des BAFA können insbesondere Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Kommunen in Anspruch nehmen.


Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) 01.11.2010: AUSSTELLUNG "Klimatisiert": Dem Klima verbunden

FH präsentiert lebende Exponate

POTSDAM / BORNSTEDTER FELD - Lisa Querhammer gehört zu den Exponaten, Reiko Händler und Ulrike Wagner auch. Ihnen gemeinsam ist eine klimaschonende Lebensweise, deshalb werden sie hier präsentiert.

Der Studiengang Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam hatte gestern zu einer besonderen Ausstellung ins Gebäude an der Kiepenheuerallee geladen. „Wir möchten hier Leute vorstellen, die in Sachen Klima etwas ein bisschen anders machen“, sagte Hermann Voesgen, Professor für Kulturarbeit und Initiator von „Klimatisiert“. Allerdings sollten es nur Potsdamer sein. Das zeige nämlich, dass es auch im Kleinen engagierte Menschen gibt, die einen Unterschied machen.

So wie Lisa Querhammer. Die Studentin gehört der Bewegung „Slow Food“ (Englisch für „langsames Essen“) an. Gestern servierte sie den Besuchern Kartoffel-Gemüse-Suppe mit Würstchen von Galloway-Rindern aus der Döberitzer Heide. „Wir möchten das Bewusstsein für regionale Produkte und für genussvolles Essen wecken.“

Oder Reiko Händler. Mit seiner Frau Ulrike Wagner baut der Bauingenieur ein so genanntes Passivhaus, ein Haus also, das nur 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr verbraucht – dafür aber im Bau 15 bis 20 Prozent mehr kostet als ein konventionelles Heim. „An der ein oder anderen Stelle tut das schon weh“, sagt Reiko Händler. Er ist sich trotzdem sicher, dass sich die Investition lohnt: „In einigen Jahren wird das der Standard sein.“ (Von Angelika Pentsi)



Die Weltverbesserungsidee der Woche

RADIO EINS am Mittwoch, 03.11.2010, 16:50 Uhr

Klimatisiert

Eine Ausstellung zum Klima- und Gesellschaftswandel mit lebendigen Exponaten an der FH Potsdam

Mit Bauherrin Ulrike Wagner des Passivhauses "Neue Str. 12, Potsdam"


 

EU-Gesamtenergieeffizienz-Richtlinie für Gebäude wurde verschärft (Quelle: www.energienetz.de)

Im Amtblatt der Europäischen Union vom 18. Juni 2010 ist nun die Neufassung der Richtlinie über die „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden = Energy Performance of Buildings Directive (EPBD)" (2010/31/EU) vom 19. Mai 2010 erschienen.

 

Die Bestimmungen von EU-Richtlinien gelten für die Bürger nicht unmittelbar, sondern müssen von den einzelnen Mitgliedsstaaten zunächst in nationale Gesetze aufgenommen werden. Hierfür gewährt die EU eine Frist von 2 Jahren. Die Richtlinie tritt am 8. Juli 2010 (20 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt der EU) in Kraft. Sie schreibt vor, dass u.a. Deutschland die EU-Anforderungen bis zum 9. Juli 2012 in nationale Gesetze einfließen lassen muss. Die Vorschriften für die Verbraucher müssen spätestens ab dem 9. Januar 2013 gelten. Allerdings geschieht so etwas letztendlich nicht immer pünktlich: Bei der bisherigen Gebäudeeffizienzrichtlinie aus dem Jahr 2002 haben die meisten Staaten die Frist deutlich überzogen, Deutschland in einigen Punkten um fast dreieinhalb Jahre! (Von: Dr.- Ing. Klaus-Dieter Clausnitzer, Bund der Energieverbraucher, Politik, Gebäuderichtlinie für Europa, Bremen, 22. Juli 2010, URL: http://www.energienetz.de/de/Umwelt-Politik/Politik/Europa/Gebaeuderichtlinie__415/)

Die EU-Richtlinie EPBD 2010 besagt z. B., dass die EU Mitgliedstaaten gewährleisten, dass

a) bis 31. Dezember 2020 alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude sind und

b) nach dem 31. Dezember 2018 neue Gebäude, die von Behörden als Eigentümer genutzt werden, Niedrigstenergiege­bäude sind.

Neue EU-Energiestandards für Neubauten (Quelle ZEIT - 18.11.2009)

 

Ab 2019 sollen öffentliche Bauten und ab 2021 alle privaten Neubauten einen "Nahe-Null-Energiegebäude-Standard" aufweisen. Im Altbau ist mit strengeren Auflagen zu rechnen. Damit sind wir mit unserem Passivhaus  und anderen energiesparenden Gebäudekonzepten auf dem richtigen Weg.

 



Aktiv für mehr Behaglichkeit: Das Passivhaus >> IG Passivhaus

Wie funktioniert ein Passivhaus? Welche Anforderungen werden an Komponenten, Planung und Ausführung gestellt? Wie lebt man in einem Passivhaus und warum ist das Passivhaus eine so attraktive Investition?

Für eine kompetent Beantwortung dieser und mehr Fragen gibt es die Infobroschüre "Aktiv für mehr Behaglichkeit - Das Passivhaus" der IG Passivhaus Deutschland.

Für Ihr Kostenloses Einzelexemplare:
Senden Sie bitte einen mit 1,45 Euro (europaweit: 6,- Euro) frankierten A4-Rückumschlag an:

IG Passivhaus Deutschland
Stichwort: Infobroschüre
Rheinstr. 44/46
64283 Darmstadt


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